Künstliche Intelligenz ist nicht neutral.
Ich zeige, wie wir sie gerechter machen.

Die Zukunft der KI ist nicht vorgezeichnet

Wir entscheiden jetzt, wie sie aussehen wird. Lassen Sie uns darüber sprechen

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Wir entscheiden jetzt, wie sie aussehen wird. Lassen Sie uns darüber sprechen 〰️

Wissensvermittlung, die etwas verändert
1,00 €

Forschung darf sich nicht im Elfenbeinturm einschließen. Ihre Ergebnisse einem breiten Publikum näherzubringen, ist deshalb ein wichtiger Teil meiner Arbeit. In Vorträgen, Artikeln und Interviews für Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Podcasts spreche ich über das, was KI mit unserer Gesellschaft macht. Klar, faktenstark und mit Haltung. Mein Publikum verlässt den Saal nicht mit Angst vor KI, sondern mit Werkzeugen, sie zu verändern.

Beratung
1.490,00 €

Ich arbeite dort mit, wo Regeln für KI entstehen. Ich frage, wer an Normung beteiligt ist und welche Körper als ›Standardnutzende‹ gelten. Meine Perspektive schärft Governance-Fragen: Wer hat Teilhabe? Wessen Fürsorgearbeit bleibt unsichtbar? Welche Machtverhältnisse schreibt Regulierung fest?

Forschung & Lehre
3.200,00 €

Seit über 10 Jahren forsche ich an der Schnittstelle von Technik, Geschlecht und Gesellschaft und bringe feministische KI dahin, wo KI entsteht: in Physik, Informatik und Ingenieurwissenschaften. In über 40 Vorlesungen und Seminaren an verschiedenen Universitäten (LMU München, TU München, TU Berlin, FU Berlin) habe ich KI gemeinsam mit Studierenden als soziotechnisches Gefüge untersucht. Mein Seminar ›Feministische KI‹ wurde im Toolbox-Blog der FU Berlin als Best-Practice-Beispiel vorgestellt

FAIF, das Feminist AI Framework
950,00 €

Kritik ist wichtig—aber nicht genug! Mit dem Feminist AI Framework (FAIF) habe ich einen Gegenentwurf zu aktuellen KI-Modellen entwickelt: eine KI, die Menschen, Tiere und Ökosysteme zusammendenkt und Wissen jenseits des westlichen Mainstreams ernst nimmt. Mein Buch „Code & Care“ macht dieses Framework für alle nutzbar.

Über  mich

Ich bin Dr. Tanja Kubes—Soziologin, Ethnologin, Autorin, Speakerin und Beraterin.

Ich beschäftige mich mit einer Frage, die immer dringlicher wird: Wie können wir Technologie so gestalten, dass sie möglichst vielen Menschen eine gute Zukunft gestattet?

Seit über zehn Jahren arbeite ich dazu an der Schnittstelle von Gesellschaft, Gender und Technologie. Mein besonderer Fokus liegt auf Künstlicher Intelligenz und Robotik—und darauf, welche Werte, unhinterfragte Grundvorstellungen und Machtverhältnisse wir in Technologien einschreiben.

Wissenschaft ist dabei das Fundament meiner Arbeit: Ich habe drei Bücher geschrieben, über zwei Dutzend peer-reviewed Fachartikel veröffentlicht und mehr als 40 Lehrveranstaltungen an verschiedenen Universitäten (TU München, LMU, TU Berlin, FU Berlin) konzipiert und durchgeführt. Meine Forschung und Expertise habe ich zudem bei mehr als 80 Vorträgen mit wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Akteur:innen geteilt.

Wichtig ist mir aber auch, die Ergebnisse meiner Forschung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben öffentlichen Vorträgen gebe ich dazu regelmäßig Interviews für Tageszeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Podcasts (u.a. ARD, Deutschlandfunk, taz, Cosmopolitan, Die Zeit u.v.m.).

Mit meinem Feminist AI Framework (FAIF) verbinde ich wissenschaftliche Analyse mit konkreten Ansätzen für eine gerechtere und verantwortungsvollere Technologiegestaltung. Dabei geht es mir nicht um Technikpessimismus. Im Gegenteil: Mich interessiert, welches Potenzial entsteht, wenn wir Technologie aus unterschiedlichen Perspektiven denken und mehr Menschen an ihrer Gestaltung beteiligen.

Als Soziologin analysiere ich. Als Autorin und Speakerin vermittle ich. Als Beraterin entwickle ich daraus Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten für Organisationen und Menschen, die technologische Veränderung nicht nur verstehen, sondern verantwortlich mitgestalten wollen.

Denn die digitale Zukunft passiert nicht einfach. Wir gestalten sie.

3 Bücher | 25+ Fachartikel | 80+ Vorträge | 40+ Lehrveranstaltungen

Code & Care

Mit Feministischer KI die Welt gerechter gestalten

KI ist die mächtigste Technologie unserer Zeit. Aber sie wurde nicht für uns alle entwickelt.

Trotzdem entscheidet sie längst über Ihren Job, Ihre medizinische Behandlung, Ihren Kredit, Ihre Freiheit, Ihr Leben.

KI gilt als objektiv, ist es aber nicht. Denn sie schreibt bestehende Ungleichheiten fort, reproduziert und verstärkt sie. Bias und Diskriminierung sind dabei nur die sichtbare Spitze. Code & Care legt frei, was sonst im Verborgenen bleibt: die Arbeit hinter jedem Klick, die ökologischen Kosten, die wir nie zu Gesicht bekommen, die Weltbilder, die als objektive Wahrheit ausgegeben werden. Statt nur Symptome zu kurieren, fragt es nach den Ursachen von Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Diskriminierung.

Mit dem Feminist AI Framework (FAIF) geht Code & Care tiefer als andere Ansätze und entwirft eine Feministische KI, die Menschen, Tiere und Ökosysteme zusammendenkt und nicht-westliche Weltsichten integriert. Ein Buch, das die drängendste Frage unserer Zeit stellt: Wessen Zukunft wird hier gebaut?

Praxisnahe Übungen und Denkanstöße laden ein, nicht nur zuzusehen, sondern aktiv mitzugestalten. So zeigt das Buch verständlich und überraschend hoffnungsvoll, dass eine andere digitale Zukunft möglich ist und dass die Antwort auch bei uns liegt.

Erscheinungsdatum : 07.09.2026

ISBN: 978-3-8474-3462-7

Paperback: € 24,00 inkl. MwSt.

AKTUELLE EVENTS

AKTUELLE EVENTS

08.10.2026, 10:30 Uhr
Buchmesse Frankfurt , Discovery Stage, Halle 5.0

Buchmesse Frankfurt

Autorinnengespräch mit Verlegerin Barbara Budrich über mein neues Buch Code & Care: Mit Feministischer KI die Welt gerechter gestalten. Anschließend Diskussion mit dem Publikum und Signierstunde

Silbersalz Festival

01.11.2026, 16:00 Uhr
Halle/Saale, Pop-up Cinema, Urania 70

Filmgespräch mit Florian Karner (Regisseur) und Christoph Koch (Journalist und Sachbuchautor) beim Silbersalz-Festival über ›Finding Connection‹, einen Dokumentarfilm von @_florian_karner. Der Film begleitet vier Menschen, für die intime Gespräche mit einer KI längst zum Alltag gehören. Ein Gespräch über Einsamkeit, Sehnsucht und emotionale Verbundenheit im digitalen Zeitalter. Was sagt es aus, wenn Maschinen zu unseren besten Zuhörer*innen werden?

ZFK Frauennetzwerk AG KI

09.09.2026, 11:00 Uhr
online

Vortrag: Feministische KI—Warum wir sie für eine gerechtere Welt brauchen

Ausgewählte Publikationen

Künstliche Intelligenz für alle!? Stuttgart: Kohlhammer (voraussichtliches Erscheinungsdatum 2027)

Code & Care: Why AI Needs a Feminist Framework. New York: Columbia University Press, 2007 (im Druck, erscheint Januar 2027).

Code & Care: Mit Feministischer KI die Welt gerechter gestalten. Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 2026.

Fieldwork on High Heels. Eine ethnographische Studie über Hostessen auf Automobilmessen. Bielefeld: Transcript, 2018.

Weiblichen Nachwuchs für MINT-Berufsfelder gewinnen. Bestandsaufnahme und Optimierungspotenziale. (mit Susanne Ihsen, Sabine Mellies, Yves Jeanrenaud, Wenke Wentzel, Martina Reutter und Lydia Diegmann) TUM Gender- und Diversity Studies, Band 3. LIT-Verlag, Münster, 2017.

(Un)typisch Gender Studies – neue interdisziplinäre Forschungsfragen. (mit Antje Halberstadt, Luise Hilmer und Sophie Weingraber [Hrsg.]) Leverkusen, Berlin: Barbara Budrich, 2016.

Bücher

Kubes, Tanja. Multidisciplinary Feminist Theory on AI. In: Robin Truth Goodman (ed.). Feminist Theory across Disciplines. London: Bloomsbury. Im Druck.

Kubes, Tanja. Schader Jahrbuch 2026: Feministische KI – Wieso wir sie für eine gerechtere digitale Zukunft brauchen. Schader Stiftung. Im Druck.

Kubes, Tanja. Mit und über KI feministisch lehren. In: Corinna Bath, Julia Bee, Susanne Völker (Hrsg.). Praxishandbuch Gender Studies. Wiesbaden: Springer VS. Im Druck.

Kubes, Tanja. 2026. Warum Feministische KI Smart Glasses so niemals bauen würde. Budrich Blog, 14. September 2026. Artikel ↗

Kubes, Tanja. 2026. Beyond Inclusion: Feminist AI for Transformative Justice in STEM. AI and Ethics. Springer. DOI ↗

Kubes, Tanja. 2025. A critique of human-centred AI: A plea for a feminist AI framework. AI & Soc (2025). DOI ↗

Kubes, Tanja. Mehr Professuren für Gender-MINT! Bestandsaufnahme, Perspektiven und Forderungen von Professor*innen in MINT-Gender Studies in Deutschland. GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 1-2024, S. 133–149. DOI ↗

Kubes, Tanja. 2024. Homo ex machina. Rezension zu „Co-Evolution. Die Symbiose von Mensch und Maschine“ von Edward Ashford Lee. Artikel ↗

Kubes, Tanja. 2024. Feministische KI – Künstliche Intelligenz für alle? Artikel ↗

Bath, Corinna; Kubes, Tanja; Steinke, Jannis. 2023. Feministische Interventionen zu einer vertrauenswürdigen KI. Feminina politica. 1-2023, S. 128–131. DOI ↗

Kubes, Tanja et al. 2022. Deutsche Normungsroadmap Künstliche Intelligenz. Ausgabe 2. Hrsg. Wolfgang Wahlster & Christoph Winterhalter. DIN. DKE. PDF ↗

Kubes, Tanja; Reinhardt, Thomas. 2021. Techno-species in the Becoming. Towards a Relational Ontology of Multispecies Assemblages (ROMA). Nanoethics. DOI ↗

Kubes, Tanja. 2021. Soziale Roboter im sexuellen Bereich. Forschungsstand, neomaterialistische Perspektiven und queeres Potenzial. In: Bendel, Oliver (Hrsg.). Soziale Roboter. Technikwissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche, philosophische, psychologische und soziologische Grundlagen. Springer Gabler, Wiesbaden. DOI ↗

Kubes, Tanja. 2021. Menschen wie wir. Rezension zu „Künstliche Intelligenz und Empathie. Vom Leben mit Emotionserkennung, Sexrobotern & Co“ von Catrin Misselhorn. Soziopolis. Artikel ↗

Kubes, Tanja. 2020. Queere Sexroboter – Eine neue Form des Begehrens? In: Bendel, Oliver (Hrsg.). Maschinenliebe: Liebespuppen und Sexroboter aus technischer, psychologischer und philosophischer Sicht. Springer Gabler, Wiesbaden. S. 163–183. DOI ↗

Kubes, Tanja. 2020. Technik jenseits von Geschlecht? Eine kritische Reflexion der Verschränkung von Geschlecht und Technik. In: Bauer/Deinzer (Hrsg.): Bessere Menschen? Technische und ethische Fragen in der transhumanistischen Zukunft. Springer: Berlin. S. 61–75. DOI ↗

Kubes, Tanja. 2019. New Materialist Perspectives on Sex Robots. A Feminist Dystopia/Utopia? Social Sciences. 8 (8). 224. Artikel ↗

Kubes, Tanja. 2019. Sexroboter – Queeres Potential oder materialisierte Objektifizierung? In: Cyborgs revisited: Zur Verbindung von Geschlecht, Technologien und Maschinen. Feministische Studien, Heft 2/2019. S. 351–362. DOI ↗

Kubes, Tanja. 2019. Bypassing the Uncanny Valley: Postgender Sex Robots and Robot Sex beyond Mimicry. In: Techno:Phil – Aktuelle Herausforderungen der Technikphilosophie. Coeckelbergh, Marc & Janina Loh (Hrsg.). J.B. Metzler Verlag. S. 59–73 [originally accepted for Levy, David & David Cheok (eds.) Love and Sex with Robots. Springer; then withdrawn by author]. DOI ↗

Kubes, Tanja; Ihsen, Susanne. 2019. Humanistic Issues in Engineering and Engineering Education. A perspective from Gender Studies at a Technical University in Germany. In: Engineer with a Humanistic Soul. The place and role of humanistic issues in technological discourse. Joanna Sosnicka (Hrsg.). S. 337–353.

Niemann, Anne; Schuster, Sandra; Elsner, Mirijam; Ihsen, Susanne; Kubes, Tanja; Schnaller, Jenny; Wiesnet, Elisabeth; Villa Braslavsky, Paula-Irene; Müller-Brandeck, Marlene. 2018. Women in Architecture. Pre-Study for the development of a third-party funded research project on culturally relevant gender-equitable changes in architecture. Technical University Munich, Chair of Architectural Design and Timber Construction. PDF ↗

Ihsen, Susanne; Kubes, Tanja. 2017. Professorinnen in MINT-Gender Studies: Eine erste Bestandsaufnahme. In: deutscher Ingenieurinnenbund – dib. Die Ingenieurin. Nr. 122, 3/2017.

Kubes, Tanja. 2017. Die Beine Ihres Autos – Oder der Einsatz von Hostessen(-beinen) auf Automobilmessen. In: Zum Selbstverständnis von Gender Studies: Technik – Raum – Bildung. Corinna Onnen; Susanne Rode-Breymann (Hrsg.). Leverkusen, Berlin: Barbara Budrich. S. 173–185.

Kubes, Tanja. 2016. Die Methode der Living Fieldwork – Autoethnographische multisensorische Erfahrung als Basis des Verstehens. In: Hitzler, Ronald; Kreher, Simone; Poferl, Angelika; Schröer, Norbert (Hrsg.). Old School – New School? Zur Optimierung ethnographischer Datengenerierung. Oldib Verlag. S. 285–296.

Halberstadt, Jantje; Hilmer, Luise; Kubes, Tanja Angela; Weingraber, Sophie (Hrsg.). 2016. Was ist typisch Gender-Studies – was nicht? In: (Un)typisch Gender Studies – neue interdisziplinäre Forschungsfragen. Halberstadt, Jantje; Hilmer, Luise; Kubes, Tanja Angela; Weingraber, Sophie (Hrsg.). Leverkusen, Berlin: Barbara Budrich. S. 7–15.

Kubes, Tanja. 2015. Tagungsbericht „Anthropology and Enlightenment“: 14. Jahrestagung der ASA in Edinburgh. Artikel ↗

Kubes, Tanja. 2014. Living fieldwork – Feeling hostess. Leibliche Wahrnehmung als Erkenntnisinstrument. In: Ethnographien der Sinne. Wahrnehmung und Methode in empirisch-kulturwissenschaftlichen Forschungen. Arantes, Lydia und Elisa Rieger (Hrsg.). Bielefeld: Transcript Verlag. S. 111–126.

Kubes, Tanja. 2013. Johann Jakob Bachofen: Das Mutterrecht. In: Klassiker der Sozialwissenschaften. Samuel Salzborn (Hrsg.). Wiesbaden: Springer VS. S. 43–46.

Kubes, Tanja. 2012. Rollenbilder und Partnerwahl: und was Sie sonst noch über Geschlechterkultur wissen sollten. In: Universitas 793, 2012 (7), S. 18–29.

Kubes, Tanja; Zuzana Butorova. 2007. München – Integration nach Plan. In: Ethnologik Herbst 2007.

Kubes, Tanja; Frances Egerer et al. 2007. Kampf um Respekt. Rezension von: Martina Schuster, Kampf um Respekt: Studie über Sexarbeiterinnen. In: Ethnologik 2007.

Aufsätze (Auswahl)