Über mich

Ich bin Dr. Tanja Kubes.

Ich beschäftige mich mit einer Frage, die immer dringlicher wird: Wie können wir Technologie so gestalten, dass sie möglichst vielen Menschen eine gute Zukunft gestattet?

Seit über zehn Jahren arbeite ich dazu an der Schnittstelle von Gesellschaft, Gender und Technologie. Mein besonderer Fokus liegt auf Künstlicher Intelligenz und Robotik—und darauf, welche Werte, unhinterfragte Grundvorstellungen und Machtverhältnisse wir in Technologien einschreiben.

Wissenschaft ist dabei das Fundament meiner Arbeit: Ich habe drei Bücher geschrieben, über zwei Dutzend peer-reviewed Fachartikel veröffentlicht und mehr als 40 Lehrveranstaltungen an verschiedenen Universitäten konzipiert und durchgeführt (TU München, LMU, FU Berlin, TU Berlin). Meine Forschung und Expertise habe ich zudem bei mehr als 80 Vorträgen mit wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Akteur:innen geteilt.

Wichtig ist mir aber auch, die Ergebnisse meiner Forschung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben öffentlichen Vorträgen gebe ich dazu regelmäßig Interviews für Tageszeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Podcasts (u.a. ARD, Deutschlandfunk, taz, Cosmopolitan, Die Zeit u.v.m.).

Mit meinem Feminist AI Framework verbinde ich wissenschaftliche Analyse mit konkreten Ansätzen für eine gerechtere und verantwortungsvollere Technologiegestaltung. Dabei geht es mir nicht um Technikpessimismus. Im Gegenteil: Mich interessiert, welches Potenzial entsteht, wenn wir Technologie aus unterschiedlichen Perspektiven denken und mehr Menschen an ihrer Gestaltung beteiligen.

Als Soziologin analysiere ich. Als Autorin vermittle ich. Als Beraterin entwickle ich daraus Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten für Organisationen und Menschen, die technologische Veränderung nicht nur verstehen, sondern verantwortlich mitgestalten wollen.

Denn die digitale Zukunft passiert nicht einfach. Wir gestalten sie.